2024 Jul 08 Galle Four Gravets, Sri Lanka
Um 3 Uhr (Dubaizeit) nachts gings weiter von Dubai nach Colombo, ein 4h-Flug. Alles was wir wollten war möglichst viel schlafen. Dies klappte anfänglich ganz gut, doch nach 50min. ging bereits das Licht an und das Frühstück (!) wurde serviert. Danach war uns kaum mehr als 1,5h Schlaf möglich. Was solls, man reist nicht alle Tage in solche Ferien. In Colombo erwartete uns Masualahallenwetter: tropisch-feucht und regnerisch bei rund 30 Grad. Nach der Gepäckausgabe machten wir uns auf den Weg zum Ausgang, wo unser persönlicher Fahrer bereits auf uns wartete, den wir neben 100 anderen fanden. Er hielt ein Schild mit Familie Muther, Widen, hoch - was für eine Begrüssung nach der langen Hinreise. Nilan ist ein freundlicher und zuvorkommender Einheimischer, der uns während den nächsten 10 Tagen quer durch Sri Lanka führen wird. Bevor es weiterging kauften wir uns 4 SIM-Karten à 40GB für je 7 Fr. Die Autofahrt im klimatisierten Minibus führte uns nach Colombo City mit rund 1 Million Einwohnern. Nilan zeigte uns verschieden Sehenswürdigkeiten wie den Lotustower (350m hoch und 1999 von den Chinesen gebaut), das alte Parlamentsgebäude im Stil des Weissen Hauses in Washington sowie das Meer. Enttäuschend jedoch für uns, da das Baden im Meer an dieser Stelle verboten ist. Unsere Enttäuschung verflog jedoch schlagartig, als wir wohl eines der schönsten Fleckchen besuchen durften. Nilan brachte uns zur Amal Beach Bar, wo wir direkt am Strand unter Palmen und Bananenbäumen mit den Füssen im Sand zu Mittag assen. Selbstverständlich liessen wir es uns nicht nehmen uns in den Wellen des Indischen Ozeans durchspülen zu lassen. Der nächste Stopp war das Sealife in Bentota, eine Auffangstation für Schildkröten. Fabiennes Begeisterung für diese Tiere wurde noch grösser, da sie erstmals Jungtiere halten durfte und 5 von insgesamt 7 verschiedenen Schildkrötenarten zu Gesicht bekam. Dank Harry, ein deutschsprechenser Einheimischer, erfuhren wir viel Wissenswertes über diese Tierart. Traurig zu erleben war die kranke Schildkröte, die aufgrund des Plastiks in ihrem Magen nicht mehr tauchen kann. Danach ging die Autofahrt weiter. Zum Glück ist die Geschwindigkeit nicht so gross auf den SriLankischen Strassen, denn Regeln gibt es kaum. Kein Wunder, da stehen oder überqueren Kühe die Strassen, TukTuks und Motorräder überholen hupend und Autos wenden mitten auf der Strasse. Wir sind deshalb froh müssen wir nicht selber fahren: Dies alles plus der Linksverkehr würden uns ziemlich fordern… Nach einem kleinen Abendessen im Städtchen Galle gings ins Hotel, wo wir alle vier nur noch ins Bett sanken. |